Gustave Courbet

Gastbeitrag von Manfred Meyer

Bild „Die Steinklopfer“ hinzugefügt von Petra Reichel

Gustave Courbet

Gustave Courbet

Geboren 1819 in Ornans (Schweiz). Kam 1839 nach Paris, Maler, orientierte sich ab 1844 auf den Realismus („Der Mann mit der Pfeife“). Nachdem er von der offiziellen Kritik lange Zeit nicht anerkannt worden war, begann er sich gegen ihren Widerstand ab 1850 durchzusetzen; seine „Steinklopfer“ waren sozusagen das Manifest der neuen Schule.

Wurde frühzeitig von republikanischen und sogar sozialistischen Ideen angezogen, Berühmtheit gegen Ende des zweiten Kaiserreichs. Erregte großes Aufsehen durch die demonstrative Zurückweisung des Ordens der Ehrenlegion, den ihm Napoleon III. 1870 anbot.

Vorsitzender des im September 1870 gegründeten Bundes der Künstler. schloß sich der Kommune an, am 16. April vom 6 Stadtbezirk in ihren Rat gewählt. Förderte das Komitee der schönen Künste und regte Veränderungen im Sinne der Pflege einer demokratischen und sozialen Kunst an bzw. unternahm diesbezügliche Anstrengungen.

Von den Versaillern verhaftet und 2. September 1871 zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Für die Zerstörung der Vendomesäule verantwortlich gemacht. wurde er 1872 zur Erstattung der Wiederaufbaukosten verurteilt. Um diesem Urteil zu entgehen. das ihn ruiniert hätte. ging er 1873 in die Schweiz, ließ sich in der Nähe von Vevey nieder und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre. Gestorben 1877 in La Tour-de-Peilz (Schweiz).

Gustave Courbet: „Die Steinklopfer“; 1851, Ölgemälde; 1945 verbrannt
entnommen aus dem Geschichtsbuch der DDR für die 8. Klasse, Stand 1982

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